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28.04.10

 

Einmalige Leere am Himmel über Deutschland - Flugbetrieb war für 137 Stunden eingeschränkt

 

Nachdem am vergangenen Mittwoch die Fluglotsen der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH wieder Freigaben für Instrumentenflüge erteilen konnten, füllte sich der Himmel über Deutschland schneller als zunächst erwartet. Bereits am Freitag zählte die DFS insgesamt 8926 Flugbewegungen. Damit lag die Zahl der von der Flugsicherung kontrollierten Flüge sogar über dem Durchschnittswert des Monats April, der normalerweise zwischen 8000 und 8500 Flügen am Tag liegt.

 

Aufgrund der Kontamination des Luftraums, verursacht durch den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull, konnten am Fr. 16.04.10 erstmals im gesamten deutschen Luftraum keine Flüge nach Instrumentenflugregeln(IFR) stattfinden: Das hat es bisher noch nie in der Geschichte der deutschen Flugsicherung gegeben. Bis der Luftraum am Mi. 21.04.10, wieder vollständig nutzbar war vergingen 137 Std. Dadurch sind geschätzte 40.000 Flüge ausgefallen. Dies hat der DFS Umsatzeinbußen von rund 11,5 Mill. Euro beschert.

 

 

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